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Ein Quantenobjekt, beispielsweise ein Elektron, ist verschiedene Dinge gleichzeitig, kann Welle und/oder Teilchen sein -- und das auch noch abhĂ€ngig davon, ob es beobachtet wird oder nicht. Dem in klassischer naturwissenschaftlicher Logik geschulten Rezensenten kommt dies wie purer Wahnsinn vor. Purer Alltag, so die Autorin, sei es hingegen in der Welt des Mikrokosmos mit einer GrundgröĂe von etwa 10 hoch -10 m, was etwa der GröĂe eines Atoms entspricht. In unserer Makrowelt von im Schnitt 10 hoch -1 m als ReferenzgröĂe sind QuantenphĂ€nome unvorstellbar, sind "irgendetwas Seltsames" eigener Art. In Worten lĂ€sst sich die Heisenbergsche UnschĂ€rfetheorie kaum treffender AusdrĂŒcken. Und mit unglĂ€ubigem Staunen liest man weiter. Doppelspaltexperiment, Compton-Effekt, Bohr-Einstein-Relation und die berĂŒhmte Kopenhagener Konferenz von 1929 -- mit Skurrile Quantenwelt ist der erst 17 Jahre alten Silvia Arroyo Camejo ein Buch geglĂŒckt, das unterhaltsame Wissenschaftsgeschichte und die durchaus anspruchsvolle ErlĂ€uterung eines naturwissenschaftlichen PhĂ€nomens miteinander harmonisch in Einklang bringt. Arroyo Camejos Begeisterung fĂŒr die skurrile Welt der Quanten, Formeln und Herleitungen ist jederzeit spĂŒrbar und ansteckend. Ihre Faszination war groĂ genug, um sich ihr Wissen neben der Schule im Alleingang anzueignen und dieses Buch zu schreiben. Dass es sich dabei um weit mehr als PopulĂ€rwissenschaft handelt, zeigt ihr Werdegang: Direkt nach dem Abitur begann sie, neben ihrem Physik-Studium, am Hahn-Meitner-Institut fĂŒr Struktur- und Solarenergieforschung zu arbeiten. --Dr. Stefan Rusche Quelle: Aus der Amazon.de-Redaktion
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